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Der gesichtslose Blick Ship of fools messen-kodieren 1948 Mitten im Hirn Code unter Verschluss
Der Kannibale aus Wien Untitled

"Der gesichtslose Blick", Kunstraum NÖ, Wien

Untitled

12 x 30 x 56 cm
Schuhe, T-Shirt, Kopien (Österreichisches Strafvollzugsgesetz)

 

Etwa 22 Kubikmeter

375 x 260 x 240 cm
Holz, Text

Bernhard Hosa beschäftigt sich am Beispiel der österreichischen Strafvollzugspraxis insbesondere mit dem auf den Körper ausgeübten Zwang. Um diesen zu visualisieren, ist er vor allem der Frage nachgegangen, wie viel bzw. wie wenig Raum einem Häftling ohne Verletzung der Menschenwürde zusteht und inwieweit es hierfür gesetzliche Standards gibt. Seine auf diverse Recherchen gestützte Arbeit führt daher letztendlich zu einer Auseinandersetzung mit den Kontrollinstanzen der Gefängnisanstalten, d.h. im Grunde mit Überwachungssystemen von Überwachungssystemen. Eine derartige Einrichtung, die regelmäßig Kontrollbesuche in verschiedenen Haftanstalten absolviert, etwa ist das Europäische Komitee zur Verhütung der Folter (CPT), dem 45 Mitgliedsstaaten (darunter auch Österreich) angehören.

Alexandra Schantl